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Wednesday, December 13, 2017

Emotional Dressing

... was bestimmte Kleidungsstücke bei einem hervorrufen können.

fashion



Hattet ihr schon einmal Etwas an und habt euch unglaublich gut oder unglaublich selbstbewusst darin gefühlt? Oder hattet ihr schlechte Laune und egal was ihr euch über den Leib geworfen habt, alles wirkte irgendwie... bäh? Dann kennt ihr ein Phänomen, dass man als "Emotional Dressing" bezeichnet. 
In diesem Post möchte ich euch zeigen, wie ich diese Art des "Sich-Anziehens" verwende um meine eigene Stimmung zu manipulieren oder einfach meine derzeitige Stimmung zu unterstreichen.

Für eine Portion Selbstbewusstsein...

Wenn ich einen Tag habe an dem ich mich nicht besonders wohl fühle und einfach das Bedürfnis habe dem Ganzen irgendwie zu trotzen, dann trage ich am Liebsten Etwas, dass gerade zu "Blessing" schreit. Darunter fallen zum Beispiel ein paar schwarze Stiefeletten (wow wer hätte es gedacht?) und ein schöner Jumper. Meistens mit Steh- oder Rollkragen. Den besonders hohen Kragen trage ich deshalb so gerne, weil dieser allein schon aussagt: "Ich habe mein Leben in Griff" und auch wenn das nicht unbedingt immer der Realität entspricht, hilft es mir mich zumindest kurzzeitig so zu fühlen. 
Stiefeletten dürfen bei mir aus einem ähnlichen Grund nicht fehlen. Der kleine Absatz streckt meine sowieso schon großen 1,73 noch ein wenig und lässt mich präsenter wirken. Das ist toll wenn man gedanklich eigentlich zusammen gerollt auf der Couch liege. Und diese Konzepte kann man auf fast jedes simple Kleidungsstück übertragen. Auch ein roter Lippenstift kann bei sowas helfen und den Look vervollständigen. 

Wenn man eigentlich lieber woanders wäre...

Nehmen wir mal an heute wäre einer dieser Tage an denen ich lieber im Bett geblieben wäre und ansonsten auch mit dem falschen Fuß aufgestanden bin, dann ist mir persönlich wichtig das zu akzeptieren. Selbstverständlich ist es toll dass Kleidung so eine "postiv"-manipulierende Wirkung haben kann, ich persönlich finde es aber auch wichtig einfach mal hinzunehmen, dass es einem auch mal schlecht geht und das Verkleiden sein zu lassen. An diesen Tagen kleide ich mich gerne gemütlich (was ich sowieso immer tue, aber diese Tage brauchen meiner Meinung nach noch ein wenig mehr davon). Eine Boyfriend- oder Momjeans für unten und ein Sweatshirt oder Wollpullover für oben; es ist eben das worin ich mich am wohlsten und gleichzeitig am zwanglosesten fühle. An den Füßen können es dann mal Doc Martens (dachtet ihr ich pack die Stiefeletten beiseite?) oder einfach ein paar Sneaker sein und et voila: Ein Outfit, dass mir das Gefühl gibt die Komfortzone meines zu Hauses ein kleines bisschen ausgeweitet zu haben. 
     


Ihr seht, dass Kleidung viel mehr sein kann als der Wunsch danach nicht frieren zu müssen. Vom Stimmungsaufheller bis hin zum Tagesdeckenersatz; Kleidung ist das was man daraus macht. Und wie viel mehr wäre noch möglich? 


















Instagram: blessing_t.e












3:28 AM / by / 0 Comments

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